September 2017

Winterdepression

Winterdepression

Die Winterdepression (SAD) ist eine Krankheit, die bei Lichtmangel auftreten kann. SAD steht für seasonal affective disorder und kann frei übersetzt als saisonal abhängige Depression bezeichnet werden. Also eine Depression, die nur in bestimmten Jahreszeiten auftritt. Typischerweise treten die Symptome ab November/Dezember verstärkt auf und verschwinden im Frühjahr allmählich wieder. Bei einigen Menschen machen sich die Symptome aber auch schon im September bemerkbar und können bis in den April hinein reichen. Die Diagnose SAD wird eher selten gestellt, denn sowohl der Patient selbst als auch der Hausarzt übersehen häufig die Beziehung zwischen Jahreszeit und Auftreten der Beschwerden. Eine Winterdepression kann so über Jahre hinweg übersehen werden, und immer wieder zu Beschwerden in den Herbst- und Wintermonaten führen. Neben den typischen Symptomen einer normalen Depression treten bei der Winterdepression üblicherweise weitere spezifischere Symptome auf. Hierzu gehören ein stark erhöhter Schlafbedarf, Heißhunger auf kohlenhydrathaltige Speisen und das "Nicht aus dem Bett kommen können". Die Diagnose einer Winterdepression wird im weiteren Verlauf noch genauer erklärt.

Behandlung der Winterdepression

Eine Winterdepression kann gut behandelt werden. In erster Linie wird die Verwendung einer Lichttherapie Lampe zur Behandlung von Winterdepressionen oder einem Winterblues empfohlen. Die Aussichten auf eine Linderung der Beschwerden stehen sehr gut. Ein vollständiges Abklingen der Beschwerden wird zwar nicht immer erreicht, aber eine spürbare Verbesserung tritt in den allermeisten Fällen ein. Die Chancen auf eine Verbesserung des Wohlbefindens liegen bei ca. 80%. Bei stark ausgeprägten Winterdepressionen kann der Einsatz von Antidepressiva notwendig sein. Im Vergleich zu Antidepressiva ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen bei der Lichttherapiebehandlung in der Regel wesentlich geringer. Antidepressiva führen leider nicht selten zu unerwünschten Nebenwirkungen. Wenn das durch die Winterdepression verursachte Leiden jedoch so stark ausgeprägt ist, dass der Tagesablauf erheblich gestört wird und alles durcheinander gerät, dann sollte unbedingt die Einnahme von Antidepressiva in Betracht gezogen werden. Auch mit Antidepressiva lässt es sich sehr gut leben. Die Einnahme von Medikamenten lehnen jedoch viele Patienten aus Angst ab. Die Angst ist aber unbegründet.

Diagnose und Symptome der Winterdepression

Die Diagnose einer Winterdepression wird einem Hausarzt nicht in jedem Fall sehr einfach fallen. Viele Hausärzte sind inzwischen soweit geschult, dass Depressionen erkannt werden. Sofern der Patient auch offen genug ist, über seine Beschwerden offen und ohne Scham zu reden. Bei einer Winterdepression fällt die Diagnose dagegen noch etwas schwieriger aus, da die Symptome typischerweise in den Herbstmonaten auftreten und im Frühling wie aus heiterem Himmel wieder abklingen. Die Regelmäßigkeit, mit der eine Winterdepression jedes Jahr immer und immer wieder auftritt, wird dabei gerne übersehen. Hier finden Sie einige Informationen zum Thema Winterdepression Symptome und Diagnose. So schlecht eine Diagnose im Internet auch ist. Die Informationen können dabei helfen, einer unbehandelten Winterdepression auf die Spur zu kommen. Der Gang zum Arzt sollte bei Beschwerden, die eine Winterdepression vermuten lassen, in jedem Fall gemacht werden. Allein schon deshalb, um andere Ursachen auszuschließen, die zum Beispiel für eine erhöhte Müdigkeit die Ursache sein können (Schilddrüse, niedriger Blutdruck etc).

Winterdepression und Winterblues

Die Winterdepression ist eine anerkannte Krankheit, die entweder als F33.x oder als F38.x (andere rezidivierende affektive Störungen) diagnostiziert wird. Bei einer Winterdepression wird von SAD gesprochen (seasonal affective disorder). Die mildere Form einer Winterdepression wird umgangssprachlich als Winterblues bezeichnet. Beim Winterblues wird von SSAD gesprochen (subsyndromal seasonal affective disorder). Subsyndromal bedeutet an dieser Stelle, dass die Kriterien für SAD nicht vollständig erfüllt sind.

  • SAD: Winterdepression (seasonal affective disorder)
  • SSAD: Winterblues (subsyndromal seasonal affective disorder)

Eine saisonal bedingte Depression oder saisonal affektive Depression (SAD) kann auch im Sommer auftreten. Bei der Diagnose SAD muss es sich damit nicht unbedingt um eine Winterdepression handeln. Die Sommerdepression ist jedoch sehr selten. Warum eigentlich Winterdepression, hat die Kälte etwas damit zu tun? Nein. Die Bezeichnung Winterdepression kann leicht falsch verstanden werden. Eigentlich handelt es sich um eine Herbstdepression, denn die meisten Betroffenen einer Winterdepression verspüren erste Anzeichen und Beschwerden bereits im frühen November, also in einem Herbstmonat. Der ursächliche Auslöser der Winterdepression ist der Mangel an Licht und nicht etwa die Kälte des Winters.

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Eine Winterdepression kann jeden Menschen treffen und ist kein Grund, sich selbst dafür verantwortlich zu machen. Die Benutzung einer Lichttherapie Lampe sorgt in der Regel für eine schnelle Linderung der Symptome. Lichttherapielampen können auch zu Hause oder am Arbeitsplatz verwendet werden.

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