September 2017

Winterdepression Symptome

Diagnose Winterdepression

Bei einer Winterdepression treten generell die gleichen typischen Merkmale und Symptome einer normalen Depression auf. Je nach Schweregrad der Depression kommen unterschiedlich viele Symptome zum Vorschein. Bei einer Depression wird zudem davon ausgegangen, dass die Beschwerden über einen Zeitraum von 2 Wochen oder länger bestehen. Nachfolgend werden die Symptome gezeigt, die von depressiven Menschen meist in anderen Worten und Formulierungen - aber in inhaltlich vergleichbarer Form - äußern und als belastend empfinden. Anhand der Schilderungen des Patienten und der Beobachtung des Auftretens des Patienten kann der Hausarzt eine entsprechende Diagnose stellen und eine Überweisung zum Psychiater ausstellen.

Eigendiagnose Depression \ Winterdepression

Sollten Sie, lieber Leser, den Verdacht haben, an einer Winterdepression oder einer normalen Depression zu leiden, so bedenken Sie bitte folgendes: Depressionen gehören inzwischen zu einer sehr weit verbreiteten Krankheit. Depression haben mitunter einen "schlechten Ruf" und es wird leider nicht immer offen darüber geredet, weil es um die Psyche geht. Tatsächlich ist eine Depression jedoch eine Stoffwechselkrankheit, die relativ gut behandelt werden kann. Dennoch ist eine Depression häufig eine sehr langwierige Erscheinung, die meist schleichend in das Leben eintritt und auch nur langsam geheilt werden kann. An einer Depression oder Winterdepression ist niemand selbst Schuld, es kann jeden treffen; unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Status. Mit einer Depression steht man heute nicht mehr alleine da. Der erste Schritt ist der Gang zum Hausarzt. Schildern Sie ihrem Arzt offen und ohne Schamgefühle ihre Beschwerden. Auch Männer können Heulanfälle bekommen, in Tränen ausbrechen und sich am Ende ihrer Kraft oder Lebenslust fühlen. Sowohl die Winterdepression als auch die normale Depressionen sind bei weitem keine typische Frauensache, auch wenn Frauen statistisch betrachtet häufiger betroffen sind.

Symptome einer "normalen" Depression

Hauptsymptome

  • Verlust von Interesse und Freude
  • Depressive Stimmung
  • Verminderung von Antrieb

Zusatzsymptome

  • Konzentrationsstörungen
  • Mangelndes Selbstwertgefühl
  • Schuldgefühle
  • Pessimistische Zukunftsperspektiven
  • Lebensüberdruß, Selbsttötung
  • Schlafstörungen
  • Appetitverminderung

Weitere charakteristische Symptome

  • Libidoverlust
  • Grübeln
  • Gefühllosigkeit
  • Unruhe
  • Körperliche Symptome

Der Schweregrad einer Depression oder Winterdepression wird anhand der oben genannten Symptome bestimmt. Neben diesen Symptomen können weitere körperliche Symptome oder auch psychosomatische Beschwerden auftreten. Eine depressive Episode, so wird es vom Arzt bezeichnet, kann einmalig oder auch in unterschiedlichen Zeitabständen erneut (wiederkehrend) auftreten. Im Fall der Winterdepression spricht man von einer rezidivierenden depressiven Episode, da die depressive Episode wiederkehrend auftritt. Die Diagnose lautet dann F33.x oder F38.x (andere rezidivierende affektive Störungen).

Der Schweregrad der Depression oder Winterdepression wird wie folgt bestimmt: Leichte depressive Episode: Über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen treten 2 Hauptsymptome plus 2 Zusatzsymptome auf. Mittelschwere depressive Episode: Über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen treten 2 Hauptsymptome plus 3 bis 4 Zusatzsymptome auf. Schwere depressive Episode: Über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen treten alle 3 Hauptsymptome plus mindestens 4 Zusatzsymptome auf.

Diagnose Winterdepression

Bei einer Winterdepression sind neben den zuvor genannten Symptomen zusätzlich folgende Merkmale zwingend erforderlich, um tatsächlich von einer wiederkehrenden saisonal abhängigen Winterdepression sprechen zu können:

Besonderheiten einer Winterdepression

  • Auftreten der Beschwerden ab September (in 2 aufeinander folgenden Jahren)
  • Vollständiges oder teilweises Abklingen der Beschwerden in den Monaten Februar, März, April
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